SCALE Wall Art Munich

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Daniel Man, Mirko Reisser (DAIM) | “Layermania“ | Facade paint and spraypaint on wall | 17,50 x 15,50 m for SCALE Wall Art Munich at former Siemens Campus, Munich-Obersendling / Germany | 2017 | © The artists | Courtesy: PAT ART LAB / PATRIZIA KinderHaus-Stiftung | Photo: MRpro

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Stone Age Kids

 

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SatOne und Axel Void

 

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Aryz und OsGemeos

 

SCALE WallArt Munich

26. Juni–01. Juli 2017
Eröffnungsfeier: 30. Juni 2017, 20:00 Uhr,
für Presse ab 18:00 Uhr
Siemens Campus Süd, München
Künstler:
Aryz (ES), Axel Void (USA), DAIM (D), jana&
js (AT/FR), Loomit (D), Daniel Man (D), Okuda
(ES), Os Gemeos (BR), Sainer (PL), SatOne (D), Stone Age Kids (D)
Scale bedeutet Maßstab, Ausmaß, Skala – diese Begriffe verweisen auf den zentralen Kern dieses außergewöhnlichen Kunstprojekts, das im Juni in München stattfinden wird. Auf dem Gelände des ehemaligen Siemens Campus in der Hofmannstraße werden innerhalb einer Woche fünfzehn StreetArt-Künstler – darunter einige der weltweit namhaftesten – die mehrere hundert Quadratmeter umfassenden Wände direkt beieinander stehender Gebäude mit riesigen Wandmalereien versehen.
Die Konzentration hochkarätiger Künstler an einem Ort, die zur gleichen Zeit in einer Art „Freiluftkunstraum“ großflächige und exponierte Flächen zur freien Gestaltung vor sich haben, setzt
neue Maßstäbe und ist bisher einzigartig in der Region. Die Aspekte der Teamarbeit und des Zusammengehörigkeitsgefühls innerhalb der weltweiten StreetArt Szene kommen hier voll zum
Tragen. Herausragende Künstler aus Deutschland, Österreich, Frankreich, England, Polen, USA und Brasilien werden zusammentreffen und gemeinsam arbeiten. Sie können sich während des Festivals inspirieren, austauschen und Bezug aufeinander nehmen. Nichtsdestotrotz wird jeder Künstler eine abgegrenzte große Fläche zur Umsetzung seiner ganz eigenen visuellen Vorstellungen zur Verfügung haben. So wird das Projekt den Künstlern sowohl die Interaktion als auch die Freiheit des eigenen Ausdrucks ermöglichen. Die Weitläufigkeit des ehemaligen Siemens-Geländes kommt der Wirkung der Arbeiten entgegen.
Der Raum zwischen den Gebäuden ist nicht durch innerstädtische enge Straßenschluchten begrenzt, sondern es gibt reichlich Platz, um zurückzutreten und die Bilder auf sich wirken zu lassen.
Urbane Kunst erobert den öffentlichen Raum, arbeitet mit und in den visuellen Außenschichten der Stadt, greift voll impulsiver Lebendigkeit und oft auch poetischer Melancholie in das urbane
Erscheinungsbild ein. Sie dokumentiert Lebens- und Phantasiewelten ohne akademische Verklausulierungen, tritt in unwillkürlichen Austausch mit jedem Teilnehmer der Lebenswelt Stadt.
So wird es auch für jeden Interessierten möglich sein, den Entstehungsprozess der Bilder und die Atmosphäre vor Ort,
die Konzentration der künstlerischen Kreativität, aus unmittelbarer Nähe mitzuerleben. Angesichts der Größe der Arbeiten wird man nicht nur Betrachter sein. Man muss sich in Bewegung setzen, um die Kunstwerke in ihrer Gänze wahrnehmen zu können und wird somit zum aktivenTeilnehmer.
Veranstalter, Initiator und Sponsor des Festivals ist das PAT ART LAB, ein neues Projekt der PATRIZIA Immobilien AG.
Sie stellt sowohl die Gebäudeflächen zur Verfügung als auch die Mittel zur Realisierung des Projekts. Mit der Etablierung des
großformatigen Kunst – Ereignisses SCALE,
das auch zukünftig in wechselnden europäischen Großstädten stattfinden soll, möchte PATRIZIA über das PAT ART LAB Kunst im öffentlichen Raum fördern und zugleich bestehende
Immobilienbestände beleben. Außerdem ist ein Benefiz – Gedanke mit SCALE verbunden: es werden Kunstdrucke der entstehenden Wandbilder verkauft, wovon sämtliche Erlöse in die aktuellen
Bauprojekte der Patrizia Kinderhaus Stiftung fließen.
Geplant und durchgeführt wird das Festival für das PAT ART LAB
von einem kleinen Team um den Künstler Daniel Man, er versteht sich in dieser Position als Moderator und Vermittler und nutzt die
starke kommunikative Dynamik der StreetArt.
Daniel Man wird in der Projektplanung und-durchführung von Künstlerkollege Melander Holzapfel sowie von Kulturmanagerin (und Ehefrau) Angelika Man unterstützt.
Weiter Informationen zu den Künstlern und laufende Aktualisierung unter
www.scale-munich.com

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Urban Heroes Festival

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Urban Heroes Festival – 1. Hagener Biennale für urbane und zeitgenössische Kunst im Außenraum 
In Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstlern, Musikern, Förderern und Eigentümern hat vom 24. September bis zum 03. Oktober das erste Festival für Urban Contemporary Art in der Schlachthofstraße 1 an der S-Bahn-Station in Hagen-Wehringhausen stattgefunden. 
 
Die Deutsche Bahn hat dieses Projekt unterstützt und dazu ausgewählte Flächen zur Verfügung gestellt.
 
Dieses Festival entstand unter der Schirmherrschaft von Herrn Oberbürgermeister Erik O. Schulz.
An dem interdisziplinären Projekt mit dem Titel „Urban Heroes Festival“ beteiligten sich insgesamt über 40 KünstlerInnen und über 50 MusikerInnen aus ganz Deutschland. Sie gestalteten und feierten gemeinsam mit den Besuchern die eigens für das Festival konzipierten, großformatigen Kunstwerke. Dabei waren sowohl autodidaktische Künstler aus der Graffiti, StreetArt und UrbanArt-Szene, als auch zeitgenössische Künstler mit akademischem Hintergrund angetreten, um knapp 20 großformatige Kunstwerke bis zum Ende des Festivals am Schlachthof und in ganz Hagen zu verwirklichen.
Bereits im Vorfeld des Festivals fertiggestellte Kunstwerke:
Martin Bender – Porträt von Prince Schillerstraße 2 und
– Frauenporträt, Moltkestraße 21A:
Den Auftakt für das Urban Heroes hat gleich ein doppelter Paukenschlag des Künstlers Martin Bender gemacht.
Zunächst hat er den April verstorbenen Sänger Prince an der Seitenwand des Gebäudes Schilllerstraße 2 in Hagen-Eckesey verewigt. Die Idee für dieses Kunstwerk stammt von der Hagener Unternehmerin Jana Stagge.
Die Motivwahl, Interpretation und Ausführung erfolgt durch den Martin Bender. Dieses Kunstwerk ist entstanden mit der Unterstützung der Firma Flexomed GmbH und freundlicher Genehmigung der Hagener Wohnungsgesellschaft ha.ge.we.
Von Martin Bender ist auch das nächste Kunstwerk in schwindelerregender Höhe. Fast 20m hoch ist Porträt einer schönen Unbekannten an der Hauswand in der Moltkestraße 21A in Hagen-Wehringhausen geworden, welches am 19. August eingeweiht wurde.
Jens Westip – Surreale Landschaft, Minervastraße 47
Der Hagener Künstler Jens Westip hat die organisch anmutende surreale Landschaft an der Fassade des Gebäudes Minervastraße 47 fertiggestellt. Dieses Kunstwerk wurde mit freundlicher Unterstützung von Werbetechnik Schilder Schulz ermöglicht.
Thomas Baumgärtel – Spraybanane, Bergischer Ring 97
Wehringhausen ist Banane. Der Bananensprayer malt seine berühmte Banane in haushoher Ausführung an die Seitenwand des Gebäudes Bergischer Ring 97 von ha.ge.we, der Hagener Wohnungsgesellschaft mbH, die auch die Wandpatenschaft für das Kunstwerk übernommen hat.
Dieses Kunstwerk ist eine Kooperation von Ihsan Alisan Projects und dem Hagener Osthaus Museum anlässlich der Ausstellung Thomas Baumgärtel – 30 Jahre Bananensprayer im Hagener Osthaus Museum, Eröffnung 30. September 2016 und dem Urban Heroes Festival. Es entsteht in Zusammenarbeit mit dem Verein Freunde des Hagener Osthaus Museums e.V., der Sparda Bank West eG und der Flexomed Personaldienst GmbH.
Workshop am Wilhelmsplatz: Urban Heroes meets Kunst vor Ort!
Das Pilotprojekt „Kunst vor Ort“ vom Fachbereich Jugend & Soziales der Stadt Hagen, bei dem auf öffentlichen Plätzen Kunstaktionen für Kids angeboten werden, startet in Zusammenarbeit mit dem Urban Heroes Festival eine Sonderaktion auf dem Wilhelmsplatz in Wehringhausen.
Der Künstler Tobias Koop wird gemeinsam mit weiteren Künstlern und pädagogischen Fachkräften eine Graffiti-Aktion anbieten. Dazu sind Kinder und Jugendliche eingeladen, sich unter kreativer Anleitung an der Gestaltung eines Wandbilds am Trafohaus, welches sich auf dem Spielplatz befindet, zu beteiligen.
Los geht’s am Donnerstag von 14-18 Uhr mit Abkleben, Streichen und Fegen, Freitag zwischen 13-19 Uhr und Samstag zwischen 10-15 Uhr findet dann die Gestaltung statt.
Der Workshop wird gefördert durch die Initiative „Kulturrucksack NRW“ des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und einer Spende des Lions-Club Hagen-Mark.
Gestaltung der Seitenwände Eisenbahnbrücke Wehringhauser Straße:
Rechtzeitig zum Finale des Festivals werden auch die Seitenwände der Deutsche Bahn Eisenbahnbrücke in Hagen-Wehringhausen von dem Kölner Künstler Lars Breuer mit einem Zitat des Arabischen Dichters Adī b. Zayd beschrieben.
Die Arbeit Namens: „Was wir sind“ besteht aus zwei Sätzen, die jeweils an eine Seite der Brückenseitenwand geschrieben wird. Ermöglicht wird dieses Kunstwerk durch die Deutsche Bahn und die Zahnarztpraxis Dr. Mithat Köseoglu.
Während des Festivals
Vom 24.09.-03.2016 haben haben die Besucher Gelegenheit, den Künstlern während der Gestaltung über die Schulter zu schauen und bei Workshops selbst aktiv zu werden.
Gestaltung der Wandflächen
Eine Auswahl der bisher entstandenen Kunstwerke auf dem Festivalgelände. Diese und mehrere weitere Kunstwerke werden am 03. Oktober auf dem Schlachthofgelände zu besichtigen sein:
Treppenseitenwand:
Der Essener Künstler Tim Cierpisziewski greift die vorhandene Architektur der Treppe auf und gleichzeitig an, wenn er mit weißen Linien auf schwarzem Grund diagonale Gegenlinien zu den vorhandenen Vertikalen schafft.
Bogen 1: Guido Zimmermann
Auf der gegenüberliegenden Wand hat der Frankfurter Künstler Guido Zimmermann ein bekanntes Bild des Künstlers Giovanni Battista Tiepolo, „Die Jungfrau erscheint Philip Neri“ als eine seiner Antropomorphismen mit Rindern, Schweinen, Schafen und einem Lamm als Jesuskind im Himmel neu interpretiert und mittels Streichfarben und Sprühdosen auf knapp 100qm verewigt hat.
Bogen 2: Becker Schmitz
Nebenan wird es Abstrakt. Der Künstler Becker Schmitz aus Moers sprüht 50 Kreise in den Bogen. Bei Tag erscheinen die Kreise wie eine zeitgenössische Grafik, werden aber bei Nacht zu einem geheimnisvollen Kunstwerk. Denn die Kreise bestehen aus Reflektorfarbe. Diese Farbe reagiert in der Dunkelheit sensibel auf Licht und bringt die Kreise zum leuchten. Dies geschieht immer dann, wenn sie von Scheinwerfern oder Taschenlampen direkt oder indirekt angeleuchtet werden.
Bogen 3: Linda Nadji
Bereits vergangene Woche wurde bereits der dritte Bogen von der Kölner Künstlerin Linda Nadji gestaltet. Ausgehend von den vorhandenen Fenstern und der Tür schafft Linda Nadji Verbindungen die wie ein Diamant aussehen.
Bogen 4: Daniel Man
Der aus der Nähe von Augsburg stammende Künstler mit chinesischen Wurzeln hat den vierten Bogen gestaltet. Auf schwarzem Grund mit weißer Farbe gesprüht, stellt Daniel Man den die Sinne und Vorgänge im Kopf des Menschen dar. Dabei entsteht eine mentale Landschaft, die ähnlich wie chinesische Tuschemalerei ein Nebeneinander mehrerer Bildmotive präsentiert und die Augen zu einer Wanderung auf den Pfaden der sich veränderten Formen einlädt.
Bogen 5: L.E.T.
Daneben hat der Düsseldorfer Künstler L.E.T. die vorhandene Vordachkonstruktion zu einer Wasseroberfläche verwandelt.
Mittels der Stencil-Technik, wie die Arbeit mit Schablonen genannt wird, hat der Künstler L.E.T.einen Hai, zwei Mini-Inseln mit Palmen und einem Jungen auf der Burg gesprüht. Während der Hai sein Maul bedrohlich aus dem Wasser hebt, malt der Junge ein Herz in den Himmel.
Weitere Bögen wurden gestaltet von: 
AINS, ADIOS, Christian Schaaf, ES58 Crew, Lea Haueisen, MISTA & NOAH.

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Asche zu Farbgut Festival

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Wollfront1 in Asche zu Farbgut Festival

Wollfront2 in Asche zu Farbgut Festival

 

Anlässlich des 100jährigen Bestehens des Gaswerks Augsburg haben Sebastian Giussani und ich gemeinsam eine Halle bespielt.

Interaktiv: 4 Tage lang konnten Festivalbesucher ihren Beitrag zum Kunstwerk leisten.  Sebastian Giussani hat aus seinen vorangegangenen Perfomances eigenkonstruierte Druckluftkanonen für das jetzige Werk umkonzipiert und für Besucher bereitgestellt. Jetzt konnten Gäste über eine kleine Einführung zur Bedienung der Kanonen diese mit bunten Wollknäuel bestücken und auf das vorbereitete Stacheldrahtinstallation abfeuern. So enstand über die Länge des Festivals ein in sich wachsendes Werk.

ASCHE ZU FARBGUT MACHT AUS KUNST EIN FEST! DAS FESTIVAL WIRD VON DER SWA VERANSTALTET und von SECHS AUGSBURGER KULTURINITIATIVEN Gestaltet.

Zum allerersten Mal findet auf dem stillgelegten Gaswerk-Areal in Augsburg Oberhausen mit „Asche zu Farbgut” ein Festival statt, das ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst zeigt und zu einem großen Fest macht. Für vier Tage wird das gesamte Gelände des Gaswerks in einen großflächigen Kunstraum verwandelt, in dem eine Vielzahl an Ausstellungen, Installationen, Performances und Konzerte stattfinden. Das Festival ermöglicht einen Ausblick darauf, was mit der zukünftigen Verwandlung des alten Industriegeländes zu einem Kreativ-Areal entstehen und verwirklicht werden kann.

Umrahmt wird das Festival von zwei erstklassigen Konzerten: Am 11. September spielen Jazzmusiker von Weltrang, Uri Caine und Theo Bleckmann mit ihrem Ensemble. Den Abschluss bildet der Elektronik-Künstler Schiller, der am 20. Oktober seine „Klangwelten“-Show präsentiert.

Mit dem Festival präsentieren sich fünf Augsburger Kulturinstitutionen. Wir wollen den Festivalrahmen vor allem dazu nutzen, den Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Kunst zu lenken, mit dem Ziel durch die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen nicht nur industrielle sondern auch gesellschaftliche „Asche zu Farbgut” umzuwandeln.

Die Adresse ist:
August-Wessels-Straße 30
86156 Augsburg-Oberhausen

EIS, EISBABY am Lenbachhaus, München

EIS, EISBABY am Lenbachhaus München

Ein Kioskprojekt 2014 – 2016

Links:

Lenbachhaus Ausstellungen

Lenbachhaus Blogbeitrag

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„KÜNSTLER SIND GEMEIN UND GRAUSAM UND RESPEKTIEREN WEDER SICH NOCH ANDERE“

von Daniel Man.

Der Direktor des Lenbachhauses, Matthias Mühling fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, eine Eisbude vor dem Lenbachhaus künstlerisch zu bespielen.
Ich habe nicht lange gezögert, ja zu sagen, denn schon eine Eisbude vor das große Museum zu setzen, war für mich schon ein gewagter Akt an sich. Die Bude aber als eine künstlerische Arbeit zu sehen, hat meine Bedenken relativiert.

Wie einige wissen, bin ich bereits in den Achtzigerjahren als junger Graffitisprüher namens “Codeak” umhergezogen. Das zog sich bis in die Nullerjahre rein.
Selbst fahrende Objekte wie Silo- und Transportfahrzeuge trugen meine Bilder. Insofern ist mir das Arbeiten auf öffentlichem Terrain ziemlich vertraut.

Als Startfarbe dieses Projektes “Eis, Eisbaby” wählte ich die Farbe Schwarz. Ich finde die Farbe hat etwas Massives; kaum eine andere Farbe, wenn wir hier von Farbe reden,
ist dermaßen symbolisch belegt. Es schien mir daher schlüssig, so anzufangen.
Nach vier Wochen kamen weiße Linien auf das Schwarz. Da ich sie mit der Sprühdose auftrug, meldeten sich erste Passanten mit den Kommentaren:

“Wie können sie sowas machen? Schon der schwarze Kasten war eine architektonische Beleidigung für das Lenbachhaus!
Sie wissen schon, dass man sie dafür verhaftet!”

Manche Mütter mit Kindern waren hingegen entzückt, dass überhaupt was passiert.

Nach weiteren drei Wochen setzte ich Farbflächen gegen die Linien auf Schwarz ein und erhielt erstmals von vorneherein positives Feedback.
Überhaupt seit die “Neue Geometrie” auch in die Modewelt eingezogen ist, scheinen einfache monochrome Dreiecke auf breite Zustimmung zu stossen.
Sog. ‘Hipster’ ließen ihre Retroräder davor abfotografieren. Was ein bißchen Farbe so ausmacht!

Durch den kunstträgen August ist der vierte Schritt erst nach knapp 6 Wochen erfolgt. Hierfür schuf ich bereits im Atelier eine Schrift-Schablone, die ein Zitat enthält.
Es handelte sich um eine von einer Immobilienfirma initiierte Antigraffiti-Kampagne in New York Ende der Achtziger Jahre.
Originaltext:

‘Graffetti Writers Are Mean and Cruel and Have No Respect For Themselves or Others’
Dieser Ausspruch betrifft meine künstlerische Vergangenheit als Graffiti-Künstler. Jedoch ist heute Graffiti in dem Oberbegriff Streetart mit einhergegangen, die in den letzten Jahren sowohl Presse-, als auch kommerzielle Erfolge feierte.
Somit durfte der Einzug in die breite Aufmerksamkeit endgültig gelungen sein. Subkultur goes Pop. Streetart kann man nun auch in Museen betrachten.
Ich musste daher nur Graffetti (Richtig: Graffiti) aus dem Satz entfernen und es ins Deutsche übersetzen.
Diese Art “Anschlag” an der bunten Bude löste selbstverständlich sofort Reaktionen aus.
“Künstler sind gemein und grausam, respektieren weder sich noch andere” prangt nun am Eishäuschen, dass direkt neben dem renommierten Museum steht. Ja, wie soll man das jetzt verstehen?

Das Arbeiten im öffentlichen Raum ist in meinem Fall sehr befruchtend. Ich lasse den Einfluss der Umgebung wie die Architektur und die dynamischen Faktoren Tageszeit und Passanten direkt auf mich einwirken.
Fast könnte man sagen, die Arbeit entsteht durch einen Dialog mit der Öffentlichkeit.

Ich bin gespannt auf die nächsten Reaktionen…

Daniel Man (geb. 1969 in London) ist ein zeitgenössischer Künstler und bemalt ca. alle 4 Wochen für den Zeitraum eines Jahres die Eisbude des Cafe/Restaurants ELLA vor dem Lenbachhaus. Er wird vertreten von der Galerie Nusser & Baumgart, München.

Hangover Gardens at Kunstverein Friedberg

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In der Ausstellung Hangover Gardens leben die Künstler Ted Green und Daniel Man erstmalig in einer Coproduktion ihre Affinität zum Installativen aus und stellen eine gemeinsame Frage: Wo endet die Zeichnung und wo fängt der Raum an? Eine Antwort darauf findet der Besucher in der eigens für den Friedberger Kunstverein konzipierten, raumfüllenden Gemeinschaftsinstallation der beiden Künstler, die zugleich als dreidimensionale Ausweitung ihrer jeweiligen Bildsprachen zu verstehen ist. Ted Greens Cutouts in Form verschlungener Barock- und Informell-Elemente treffen hier auf die geometrischen Konstrukte von Daniel Man. In dieser gelungenen Symbiose überträgt Daniel Man die zweidimensionale Zeichnung mit einer bildlichen Holzkonstruktion in den Raum hinein, während sich Ted Greens zeichnerische Arbeit bereits im Entstehen zu dreidimensionalen Werken entfaltet.  Auf den ersten Blick scheint der Betrachter konfrontiert mit einem nahezu überbordenden Bilderkosmos von expressiver Farbigkeit und Dynamik. Und doch folgen die Raumelemente aus unterschiedlichen Medien einer organischen und schwarmähnlichen Komposition. Der Betrachter wird aufgefordert, sich im Raum neu zu verorten und dabei, im fast wörtlichen Sinn, ‚Zusammenhänge‘ herzustellen.

 

Ted Green

Ted Green erforscht als Maler den Raum zwischen gegenstandsloser und figurativer Kunst. Der Inhalt der Bilder hat keine direkte Verbindung zu der vertrauten Außenwelt, sondern soll vielmehr eine Atmosphäre, nicht klar definierbare Sinnesempfindungen hervorrufen. Sein visuelles Vokabular speist sich aus verschiedenen Quellen, so wird in Greens Arbeit beispielsweise die Neigung zu seinem naturwissenschaftlichen Ausgangspunkt deutlich.

 

Seit Ende 2009 experimentiert der Künstler mit symmetrischen Spiegelungen. Die rhythmischen Wiederholungen von gespiegelten Formen und Mustern in Greens Arbeiten sind dabei oftmals den Körperbauplänen von Lebewesen nachempfunden. Als Grundstruktur von Ordnung stellen sie einen Kontrast zu dem universellen Chaos dar. Seine Verwendung von Zufallsprinzipien in Form von ausgewürfelten Malbefehlen in Bezug auf Farbe und Form wird durch ein systematisches Multiple-Choice-Verfahren gebändigt. In Greens, mit einer heftigen Portion skurriler Verzierung übersäten künstlerischen Welt trifft ausschweifende, barocke Formgebung auf die überladene Bilderflut der Gegenwart.

 

Daniel Man

„Daniel Man reagiert mit seinen ortsgebundenen Arbeiten auf den Verlust räumlicher und kultureller Orientierung als Folge der globalen Mobilisierung. Man arbeitet in situ und gestaltet ganze Ausstellungsräume oder zumindest den für seine Werke bestimmten Ausstellungsort umfassend. Dazu gehören in der Regel Leinwände und/oder Scherenschnitte, Skulpturen sowie abstrakte Wandmalereien.

 

Diese unterschiedlichen Medien setzt er in einen formalen Zusammenhang, indem er bestimmte Formen und Farben in den verschiedenen Werken variiert. Zugleich basieren seine Arbeiten – angelehnt an die chinesische Philosophie – auf dem Prinzip von These und Antithese. Kräftige, nuancierte Farben werden mal kontrastierend, mal harmonisierend kombiniert, geometrische Formen stehen amorphen, organischen Strukturen gegenüber, abstrakte Elemente treffen auf figurative Darstellungen, Text und Bild treten in Kontakt. Diese konzeptionelle Ausrichtung korrespondiert wiederum mit einem inhaltlichen Schwerpunkt seines Werkes, mit der Darstellung von Transfer-Situationen. Die gewählten Motive zeigen, dass Daniel Mans Überlegungen um die Prozesse von Veränderung, Verschiebung, Wachstum und um darin enthaltene Zwischenstadien kreisen (…).“ Aus: Anne Vieth, “ADDICTED TO WALLS”, 2014

Besucher haben vom 11.10. bis zum 19.10. Gelegenheit, die Ausstellung täglich von 14 bis 18 Uhr zu besuchen.

Kunstverein Friedberg e.V. , Haagstraße 16, 61169 Friedberg

www.kunstverein-friedberg.de

info@kunstverein-friedberg.de, phone +49 (0) 6031 – 693564

KunstKulturRespekt.de

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KunstKulturRespekt.de

Adidal Abou-Chamat . Nejat Baydar . BOBAN . Anton Bošnjak . Petra Gerschner .
Wolfgang Hurle . Lou Jaworski . Siyoung Kim . Oh-Seok Kwon . Patricia London Ante Paris .
Daniel Man . Vincent Mitzev . Kerol Montagna . Funda Gül Özcan & Corbinian Böhm .
Tamara Pridonishvili . Lenka Richterová . Alejandro Valbuena
und aus der Klasse Oehlen (AdBK München): Annemarie Faupel, Helene Gette,
Maximilian Helk, Yoojin Jang, Josef Köstlbacher, Andreas Lech, Jan Rybníček,
Sophia Seydel, Gülbin Ünlü.

Dienstag, den 28. Oktober  2014 von 19-22 Uhr

Grußwort: Dr. Hans Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München
Begrüßung: Klaus von Gaffron, 1. Vorsitzender BBK München und Oberbayern e. V.

20.15 Uhr, SPIEL: ein Kunsthybrid von Patricia London Ante Paris, Tanz: Stefanie Felber und Ludger Lamers, Musik: Johanna Arneth-Graf

RAHMENPROGRAMM:
Mittwoch, 5.11.2014, 19.30 Uhr
„Sie können aber gut Deutsch!“ – Warum ich nicht dankbar sein will, dass ich hier leben darf, und Toleranz nicht weiterhilft.
Lesung von und mit Lena Gorelik
Führung von Maresa Bucher
Gespräch moderiert von Constantinos Gianacacos
Eintritt: 5 € / erm. 3 €
Freitag, 21.11.2014, 20 Uhr, Finissage
Rembetikokonzert
„Ta Mourmourakia“, d. h. die Murmler, spielen Rembetiko, den „griechischen Blues“. Seine Blütezeit waren die 20er und 50er Jahre, die Öieder handeln von Liebe, Gefängnis, Haschisch, Migration und Einsamkeit.
Mit Niko Papadopoulos: Bouzouki, Baglama, Gesang
Nikos Pavlidis: Akkordeon, Baglama
Nikos Palagas: Violine, Perscussions, Gesang
Vaios Theodorakis: Gitarre

Ausstellungsdauer: 29. Oktober – 21. November 2014
Im Rahmen von:
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Münchner Kunst- und Kulturschaffende gegen Rassismus,
Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Ausstellungsdauer: 09. – 16. Oktober 2014
Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr

GALERIE DER KÜNSTLER
Maximilianstr. 42
80538 München

reKOLLEKT 2014

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Photos: PB, Courtesy Galerie Peter Borchardt

 

Daniel Man *The inSight from sideOut*    2014

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Eröffnungsrede: Peter Borchardt & Jan Kage

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Axel Anklam und Jan Kage

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Galerie Borchardt
Hopfensack 19
D-20457 Hamburg

reKOLLEKT | Eröffnung am 09. Mai 2014 um 19 Uhr
09. Mai bis zum 05. Juli 2014

13 Künster_innen der Party Arty Army (www.party-arty.de)

Seit elf Jahren veranstaltet der Berliner Autor und Musiker Jan ‚Yaneq‘ Kage die Party Arty-Reihe. Eine ‚night of vibes from different tribes‘, wie es im Untertitel heißt.

Hier kommen bildende Künstlerinnen mit Musikern und Djs mit Slam Poeten und Storytellern zusammen. Hier treffen fine arts auf urban arts, HipHop auf Elektro und bekannt auf weniger bekannt.

Denn Stile interessieren nicht zuallererst, es zählt zuerst die Haltung.

Die reKOLLEKT Ausstellungen versammeln eine Auswahl aus den bislang über 80 Party Arty-KünstlerInnen. Eklektisch und geschmacksicher.

Ein weiterer Akkumulator ist der Kunstraum Schau Fenster, den Kage seit 2010 in Berlin Kreuzberg mit monatlich wechselnden Ausstellungen bespielt.

Einige der nun in der reKOLLEKT Hamburg präsentierten 13 KünstlerInnen haben nicht nur bereits im Rahmen der Party Arty ausgestellt, sondern arbeiten auch länger schon mit der Galerie Borchardt zusammen. Zeit zusammenzuführen, was zusammen gefeiert gehört.
Es erscheint ein ausstellungsbegleitendes Booklet (32 Seiten). Versand gegen Schutzgebühr Ruro 5,-.

Axel Anklam
Christian Awe
Clemens Behr
Anina Brisolla
Il-JIn Atem Choi
Amélie Grözinger
Dirk Krecker
Uwe Lewitzky
Maja Linke
Daniel Man
Manfred Peckl lebt!
Stohead
Heiko Zahlmann