„jump into the void“ at Kinderkunsthaus Munich

„jump into the void“ is a multilayered work, which allows a „re-combination“ of the layers. This means new perspectives of form and colors. Accompanied by studiotalk with Sylvia Griss (Cappricio,BR) and workshops this work was especially produced for the Kinderkunsthaus.

More informations in German: Daniel Man at Kinderkunsthaus

Photos by Yves Krier

Congratulations – Meisterschüler gratulieren dem Kunstverein

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Der Kunstverein Speyer wird 50!

Acht internationale Künstler gratulieren in dieser großen Jubiläumsausstellung standesgemäß mit einer eindrucksvollen Werksschau. Die Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Großbritannien, Kolumbien, Korea, Polen und den USA, alle ehemalige Meisterschüler renommierter Kunsthochschulen, bieten ein spannendes wie vielfältiges Spektrum der aktuellen Kunstszene.

Akimoto, Ellen: Malerei

Caspary, Jaana: Fotografie, Plastik, Skulptur

Green, Ted: Malerei, Installation

Hoffmann, Anne-Louise: Installation, Performance, Video

Jaramillo, Christian: Malerei

Kajzer, Aneta: Malerei

Kim, HyunJin: Plastik, Skulptur

Man, Daniel: Malerei

 

Entnommen aus: http://www.kunstverein-speyer.de/programm/aktuell.html

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ANSBACH CONTEMPORARY 2018

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ANSBACH CONTEMPORARY 2018

2. BIENNALE FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST IN ANSBACH

A nsbach Contemporary – Sechs Wochen zeitgenössische Kunst in der Residenzstadt Ansbach

Vom 17. August bis 30. September 2018 findet in Ansbach die zweite Biennale für zeitgenössische Kunst in der Residenzstadt, die Ansbach Contemporary 2018, statt. Für sechs Wochen wird die Stadt Ansbach zum Schauplatz und Austragungsort der Biennale mit überregionaler Strahlkraft.

Wegen der überaus positiven Resonanz bei der Premiere im Jahr 2016 hat sich die Stadt Ansbach entschieden dieses Kunstprojekt, in Form einer Biennale, nun alle zwei Jahre auszutragen und sukzessive weiterzuentwickeln.

Zur Erinnerung: Im Jahr 2016 lockten die Werke von 18 jungen Künstlerinnen und Künstlern verschiedenster zeitgenössischer Strömungen aus ganz Deutschland mehr als 4000 Besucher nach Ansbach.

In Zusammenarbeit mit dem Initiator und Künstler Johannes Vetter aus Ornbau und dem Düsseldorfer Kulturmanager Ihsan Alisan werden diesmal Künstler aus ganz Deutschland eingeladen; außerdem nimmt im Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft auch eine Künstlerin aus Anglet teil.

Entnommen aus: www.ansbach-contemporary.de

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Galerie Andreas Binder

Mit game over, please insert coin zeigt die Galerie Andreas Binder erstmals Arbeiten des Künstlers Daniel Man.
Papierschnitte und Wandmalerei fügen sich im von ihm gestalteten Ausstellungsraum zu einem räumlich gebundenen und interagierenden Gesamtkunstwerk.
Die bewusst eingesetzte Wechselwirkung zwischen den unterschiedlichen Medien basiert dabei – in Anlehnung an das daotische yin-yan-Prinzip – auf der Maxime von These und Antithese. Kräftige, nuancierte Farben werden sowohl kontrastierend als auch harmonisierend kombiniert, während geometrische Formen amorphen, organischen Strukturen gegenüber stehen. Abstraktion trifft auf Figuration, Text auf Bild, traditionelle Handwerkskunst auf StreetArt.
So konzeptuell dieser Grundansatz erscheinen mag, so wenig ist Daniel Mans künstlerische Vorgehensweise rational bestimmt. Vielmehr entstehen seine Werke in einer Art unterbewusstem Prozess, den der Künstler selbst von außen beobachtet und der schließlich ausschlaggebend ist für den hohen Grad an Authentizität und Unmittelbarkeit, die von seinen Arbeiten ausgehen. Und so sind auch die konzeptionell erscheinenden Dichotomien, die im künstlichen Raum zu Einheiten verschmelzen, schließlich nicht nur Ausdruck des individuellen Künstlers als Subjekt, sondern auch ein Spiegel kollektiver gesellschaftlicher Gegebenheiten. Die Übersetzung der Wandmalerei in den institutionalisierten Ausstellungsraum ist somit als Reaktion des langjährigen Graffiti-Künstlers auf den Verlust räumlicher und kultureller Orientierung als Folge der globalen Mobilisierung zu verstehen. Hier schafft er – wenn auch nicht zeitlich, so doch räumlich – beständige Werke, die das Innehalten in einer Welt der Ruhelosigkeit und gleichzeitig die Abgrenzung zur Mobilität des globalen Kunstmarkts ermöglichen.
Der Ort selbst bleibt jedoch in seiner ganzen Kontingenz mobiler Bezugspunkt. Die Visualisierung der Mobilität als eigentliche Konstante des heutigen Daseins wird so zum inhaltlichen Kernstück von Daniel Mans Kunst, die den Raum kunstwerkimmanent, institutionell kontextualisiert und als universale Gegebenheit begreift.
Doch nicht allein die Wandmalerei spiegelt den Versuch der Umsetzung von dreidimensionaler Räumlichkeit im zweidimensionalen Bild wider. Auch die collagenartig angeordneten Papierschnitte überwinden nicht nur räumliche, sondern auch zeitliche und kulturelle Grenzen. Durch die Anlehnung an die chinesische Volkskunst des Papierschnitts und die Wiederverwertung von älterem künstlerischem Material, visualisiert Daniel Man die räumliche und zeitliche Mobilität, die in Zeiten der Globalisierung nicht mehr als Interims-Zustand begriffen werden kann. Ein altes buddhistisches Sprichwort besagt, dass das Leben im Fluss erfasst werden müsse und sich nicht aufhalten lässt und so scheint ein wachsendes Bewusstsein für die zunehmende räumliche Mobilität und die damit verbundene notwendige geistige Mobilität als eigentliche Herausforderung der heutigen Zeit.
Daniel Man gelingt es nun in seiner künstlerischen Freiheit und im Spiegel seiner biografischen, kulturellen und historischen Verwurzelung den Ort diskursiv zu begreifen. Und so wird sein Ausstellungsraum über geographische und kulturelle Grenzen hinweg zum Sinnbild für ein neues Verständnis von Raum, Zeit und Kunst.